Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4

In unserer vierteiligen Artikelreihe möchten wir mit dir gemeinsam einige Bereiche beleuchten, die aus unserer Sicht im Kontext der Organisationsentwicklung unverzichtbar sind.

Sieht man von einer sehr frühen Unternehmenslebensphase oder einer komfortablen Monopolstellung einmal ab, werden die folgenden Themen aus unseren Beiträgen früher oder später für alle Unternehmungen irgendwann relevant. Werden sie vergessen, entstehen Spannungen, Reibereien und Turbulenzen – so unsere Erfahrung!

Baustein 1: Rahmenbedingungen oder auch ein wenig philosophisch ausgedrückt „der Zweck der Existenz“

Das bedeutet für uns: Klarheit über die eigenen Ziele, über die Produkte oder Dienstleistungen und über die Märkte, in welchem sich das Unternehmen bewegt. Eine zukunftsfähige Organisation kennt die Bedürfnisse ihrer Kunden und weiß genau um die Mehrwerte, die sie der Welt zu bieten hat. Sie kennt ihre Ziele und findet entsprechende Wege, diese zu erreichen. Sie entwickelt Strategien, um sich Schritt für Schritt dem gewünschten Zielbild zu nähern, erkennt aber auch, wenn eingefahrene Wege verlassen und neue beschritten werden müssen. Sie ist sich ihrer Potentiale bewusst und ist interessiert und mutig für jegliche Formen der Weiterentwicklung.

Dass die Unternehmung wirtschaftlich tragfähig und erfolgreich sein muss, steht für uns nicht zur Diskussion: einst bewegten sich Organisationen im Spannungsfeld aus Zeit, Qualität und Kosten – doch Qualität ist heute eine indiskutable Vorrausetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. Niemand möchte heute ein Produkt erwerben, dass nicht bzw. nur bedingt funktioniert oder nimmt eine Dienstleistung in Anspruch, die nicht „leistet“.

Wenn es bei der Abhängigkeit von Zeit, Qualität und Kosten fast schon möglich erscheint, eine allgemeingültige Formel zu bilden, so ist dies heute kaum mehr möglich: Zu viele unbekannte Faktoren in einer sich stetig wandelnden Abhängigkeit spiegeln die Anforderungen der VUKA-Welt wider. Wir sehen uns gesellschaftlichem Wertewandel, politischen Störgrößen, einem wachsenden Umweltbewusstsein, einem zunehmenden Druck, sich für neue Formen der Arbeit zu öffnen und schlussendlich auch einer digitalen Transformation gegenüber gestellt.

Zusammengefasst: Eine zukunftsfähige Organisation erkennt Wandlungsfähigkeit als nahezu wichtigste Fähigkeit in dynamisch, komplexen Zeiten und setzt auf eine gemeinsame Ausrichtung ihrer Aktivitäten. Zudem stellt sie sich fortlaufend folgende Frage: Wie möchten wir zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu erfüllen? Intern aber auch mit Kunden, Lieferanten und eben all den Menschen und Organisationen rund um die eigene Unternehmung.

Denn – und mit diesem Fazit möchten wir den ersten Teil der Beitragsserie schließen und den Rahmen spannen: Eine zukunftsfähige Organisation ist nicht nur ein Ort der Wertschöpfung und betriebswirtschaftlicher Zielerfüllung, sondern auch ein Lebens- und Entwicklungsraum für jeden von uns!


Dir gefällt dieser Impuls und du möchtest die nächsten Beiträge nicht verpassen? Dann abonniere unseren Newsletter!

Schließe dich 240 anderen Followern an

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s